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11.04.12

Harmonisierung der Gesetzgebung bei Match-fixing notwendig


„Eine Harmonisierung der nationalen und regionalen Gesetzgebung und Sportregelwerke zumindest in Europa ist besonders wichtig um effektiv gegen Wettbetrug ankämpfen zu können“, fordert Mag. Dietmar Hoscher, Aufsichtsratsvorsitzender der Österreichischen Sportwetten GmbH, anlässlich einer eben erschienenen Studie zum Thema Spielmanipulation. Bei tipp3, dem Sportwettenanbieter der Casinos Austria/Österreichische Lotterien Gruppe beschäftigt man sich seit langem intensiv mit der Problematik von Spielmanipulationen. 

tipp3 ist seit 2008 Hauptsponsor der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile. Dieses Engagement ist die objektivste Positionierung im österreichischen Fußball.

 „Bei tipp3 werden ca. 90% der Wetten über den Fußball realisiert und daher kooperiert tipp3 in Österreich eng mit der Bundesliga und dem ÖFB. Zudem hat tipp3 ein wirkungsvolles Frühwarnsystem eingerichtet, das bei verdächtigen Wettverhalten Alarm schlägt wodurch die Effektivität und Effizienz im Kampf gegen Wettmanipulationen erhöht werden kann.“

Die Studie wurde im September 2011 von der Europäischen Kommission in Auftrag gegeben, mit dem Ziel, die unterschiedlichen gesetzlichen Bestimmungen in Bezug auf Match-fixing innerhalb der EU aufzuzeigen.

Die Ergebnisse dieser Untersuchung der 27 Mitgliedsstatten liegen nun vor ("Match-fixing in sport – A mapping of criminal law provisions in EU 27", KEA European Affairs,  März 2012).

Die Studie zeigt deutlich die Probleme bei der Verfolgung von Match-fixing als Straftatbestand. Ziel muss es sein, einen solchen Straftatbestand in die nationalen Gesetzgebungen mitaufzunehmen und eine EU weite bzw. weltweite Harmonisierung zu schaffen. Denn Manipulation im Sport ist längst ein globales Problem geworden.

Die Einführung des Straftatbestandes des Match-fixing kann aber nur als erster Schritt erfolgen, weitere, begleitende Maßnahmenmüssen folgen. Prävention durch bewusstseinsbildende Maßnahmen, zielgruppenorientierte Schulungen und Verhaltensrichtlinien für Sportler und Funktionäre stellen nur einige wichtige Maßnahmen in diesem Kampf dar.

„Es ist nicht nur für uns als Sportwettenanbieter wichtig, dass Sportwettkämpfe frei von Manipulationen bleiben, sondern es geht um viel mehr. Manipulation hat eine starke negative Imagewirkung und wirkt sich dementsprechend negativ auf die Gesellschaft, Wirtschaft und Politik aus. Daher sollten wir in Zukunft möglichst gemeinsam und koordiniert vorgehen“, meint Mag. Hoscher.

Über tipp3

Die Österreichische Sportwetten GmbH wurde im April 2000 gegründet und startete den Spielbetrieb mit tipp3 am 24. August 2001. Sie gilt als DER österreichische Wettanbieter, mit Firmensitz in Wien. Sie ist eine Tochtergesellschaft der Entertainment, Glücks- und Unterhaltungsspiel GmbH (56%), der Mediaprint Zeitungs- und Zeitschriftenverlag GmbH & CoKG (26%) und der Bundesländerverlage Beteiligungs-GmbH (18%). An der Entertainment, Glücks- und Unterhaltungsspiel GmbH sind die Casinos Austria AG und die Österreichischen Lotterien GmbH zu jeweils 50% beteiligt.



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